Tag 2 · Praxis-Mission 1

XAMPP und WordPress startklar machen

Dein Auftrag: Du startest die lokale Server-Werkstatt und prüfst, ob WordPress bereit für das gemeinsame Shop-Template ist.

🤖 AIRI erklärt: In diesem Kurs benutzen alle exakt dasselbe Grundgerüst: Blocksy ist das Theme, Modern Shop ist die fertige Starter-Vorlage, Elementor ist der Seiteneditor und WooCommerce macht aus WordPress einen Online-Shop.

🖱️ Klick für Klick

  1. Schritt 1: Öffne das XAMPP Control Panel. XAMPP stellt auf deinem PC einen kleinen Übungsserver bereit.
    💡 Warum? XAMPP ist die Schaltzentrale unseres Übungsservers. Von hier starten wir die Programme, die WordPress benötigt.
    👀 Das solltest du sehen: Ein Fenster mit den Bereichen Apache und MySQL öffnet sich.
  2. Schritt 2: Klicke bei Apache auf Start. Apache liefert die Webseiten an den Browser aus.
    💡 Warum? Apache ist wie ein Kellner: Der Browser bestellt eine Seite und Apache liefert sie aus.
    👀 Das solltest du sehen: Die Zeile Apache wird grün und zeigt laufende Portnummern.
  3. Schritt 3: Klicke bei MySQL auf Start. MySQL speichert Benutzer, Seiten, Produkte und Bestellungen.
    💡 Warum? MySQL ist wie ein digitaler Aktenschrank. Dort merkt sich WordPress alle Inhalte.
    👀 Das solltest du sehen: Die Zeile MySQL wird ebenfalls grün.
  4. Schritt 4: Warte, bis Apache und MySQL grün markiert sind. Öffne erst danach den Browser.
    💡 Warum? Erst wenn beide Helfer laufen, kann der Shop vollständig arbeiten.
    👀 Das solltest du sehen: Apache und MySQL sind gleichzeitig grün und es erscheint keine rote Fehlermeldung.
  5. Schritt 5: Gib http://localhost/loopshop ein. localhost bedeutet: dieser eigene Computer.
    💡 Warum? Mit dieser Adresse rufst du den Shop auf deinem eigenen Computer auf – noch nicht im Internet.
    👀 Das solltest du sehen: Die Startseite des lokalen Shops erscheint.
  6. Schritt 6: Öffne danach http://localhost/loopshop/wp-admin und melde dich an.
    💡 Warum? Der Zusatz wp-admin führt in den geschützten Arbeitsbereich von WordPress.
    👀 Das solltest du sehen: Du siehst die WordPress-Anmeldeseite und danach das Dashboard.
  7. Schritt 7: Kontrolliere links im Dashboard die Menüpunkte Design, Plugins, Seiten und Einstellungen.
    💡 Warum? Diese Menüpunkte sind unsere wichtigsten Werkzeugschubladen.
    👀 Das solltest du sehen: Links siehst du Design, Plugins, Seiten und Einstellungen.
  8. Schritt 8: Gehe zu Einstellungen → Permalinks, wähle Beitragsname und klicke auf Änderungen speichern.
    💡 Warum? Lesbare Adressen helfen Menschen und Suchmaschinen, zum Beispiel /produktname statt /?p=123.
    👀 Das solltest du sehen: Nach dem Speichern erscheint eine Erfolgsmeldung.
⚠️ Typischer Fehler: Wenn „Diese Website ist nicht erreichbar“ erscheint, ist WordPress meistens nicht kaputt. Prüfe zuerst: Laufen Apache und MySQL? Ist localhost/loopshop richtig geschrieben?

🔎 Selbstkontrolle

  • ☐ Apache ist grün.
  • ☐ MySQL ist grün.
  • ☐ Die Startseite öffnet sich.
  • ☐ Das WordPress-Dashboard öffnet sich.
  • ☐ Permalinks stehen auf Beitragsname.
✅ Fertig, wenn: Du jeden Prüfschritt dieser Lektion erfüllt hast und dein Ergebnis mit dem Muster des Anleiters übereinstimmt.
🛑 Stopp-Regel: Nicht auf eigene Faust ein anderes Theme, Template oder einen anderen Seiteneditor installieren. Melde dich, bevor du vom gemeinsamen Kursweg abweichst.