Tag 2 · Praxis-Mission 7

Den gesamten Kaufweg testen

Dein Auftrag: Du prüfst den Shop wie ein echter Kunde – vom Produkt bis zur Bestellbestätigung, aber ohne echtes Geld.

🤖 AIRI erklärt: In diesem Kurs benutzen alle exakt dasselbe Grundgerüst: Blocksy ist das Theme, Modern Shop ist die fertige Starter-Vorlage, Elementor ist der Seiteneditor und WooCommerce macht aus WordPress einen Online-Shop.

🖱️ Klick für Klick

  1. Schritt 1: Gehe zu WooCommerce → Einstellungen → Zahlungen.
    💡 Warum? Eine Test-Zahlungsart ermöglicht den Bestellablauf, ohne Geld oder Kontodaten zu verwenden.
    👀 Das solltest du sehen: Die Seite mit den verfügbaren Zahlungsarten öffnet sich.
  2. Schritt 2: Aktiviere für den Unterricht nur eine ungefährliche Testmethode, zum Beispiel Direkte Banküberweisung oder Nachnahme. Keine echten Kreditkarten- oder PayPal-Daten eintragen.
    💡 Warum? Für Schulübungen wählen wir eine Methode ohne externe Konten oder echte Zahlung.
    👀 Das solltest du sehen: Die gewählte Methode ist als aktiviert markiert.
  3. Schritt 3: Gehe zu WooCommerce → Einstellungen → Versand und öffne die Versandzonen.
    💡 Warum? Versandregeln berechnen, ob und zu welchem Preis ein Paket geliefert wird.
    👀 Das solltest du sehen: Die Übersicht der Versandzonen erscheint.
  4. Schritt 4: Lege eine Zone Deutschland an und füge eine Versandkostenpauschale hinzu.
    💡 Warum? Die Zone verbindet das Lieferland mit einer bestimmten Versandart.
    👀 Das solltest du sehen: Deutschland und die Versandkostenpauschale stehen in der Tabelle.
  5. Schritt 5: Öffne vorne die Shopseite in einem neuen privaten Browserfenster oder abgemeldet.
    💡 Warum? So erleben wir die Seite wie ein Kunde und nicht mit den Sonderrechten eines Administrators.
    👀 Das solltest du sehen: Der Shop öffnet sich ohne sichtbare WordPress-Werkzeugleiste.
  6. Schritt 6: Öffne ein einfaches Produkt und klicke auf In den Warenkorb.
    💡 Warum? Damit prüfen wir den einfachsten Kaufweg.
    👀 Das solltest du sehen: Am Warenkorbsymbol oder in einer Meldung wird ein hinzugefügter Artikel angezeigt.
  7. Schritt 7: Öffne ein variables Produkt. Wähle zuerst Größe oder Farbe und lege es dann in den Warenkorb.
    💡 Warum? Ein variables Produkt darf erst nach einer Auswahl gekauft werden.
    👀 Das solltest du sehen: Nach der Auswahl wird das Produkt erfolgreich hinzugefügt.
  8. Schritt 8: Öffne den Warenkorb. Ändere eine Menge, aktualisiere und prüfe Zwischensumme sowie Versand.
    💡 Warum? Der Warenkorb rechnet Mengen, Preise und Versand automatisch zusammen.
    👀 Das solltest du sehen: Menge und Gesamtsumme ändern sich nach dem Aktualisieren passend.
  9. Schritt 9: Klicke auf Weiter zur Kasse.
    💡 Warum? Die Kasse sammelt die Angaben, die für Lieferung und Bestellung nötig wären.
    👀 Das solltest du sehen: Das Kassenformular mit Pflichtfeldern erscheint.
  10. Schritt 10: Trage ausschließlich erfundene Übungsdaten ein, zum Beispiel Test Kunde und eine fiktive Adresse. Keine privaten echten Daten verwenden.
    💡 Warum? Fantasiedaten schützen die Privatsphäre und reichen für den technischen Test vollkommen aus.
    👀 Das solltest du sehen: Alle Pflichtfelder sind ausgefüllt, ohne echte persönliche Daten zu enthalten.
  11. Schritt 11: Wähle die Test-Zahlungsart und sende die Testbestellung ab.
    💡 Warum? Die Testmethode bestimmt, wie WooCommerce die Bestellung weiterverarbeitet.
    👀 Das solltest du sehen: Die ungefährliche Test-Zahlungsart ist markiert.
  12. Schritt 12: Prüfe, ob eine Bestellbestätigung mit Bestellnummer erscheint.
    💡 Warum? Damit erzeugt WooCommerce einen echten Übungs-Bestelldatensatz in der lokalen Datenbank.
    👀 Das solltest du sehen: Eine Bestellbestätigung mit Bestellnummer erscheint.
  13. Schritt 13: Melde dich wieder im Dashboard an und öffne WooCommerce → Bestellungen.
    💡 Warum? Administratoren verwalten eingegangene Bestellungen im Backend.
    👀 Das solltest du sehen: Die neue Testbestellung steht oben in der Bestellliste.
  14. Schritt 14: Öffne die Testbestellung. Prüfe Produkte, Betrag, Zahlungsart und Status.
    💡 Warum? Hier kontrollieren wir, ob alle vom Kunden ausgewählten Daten richtig angekommen sind.
    👀 Das solltest du sehen: Produkt, Menge, Betrag, Zahlungsart und Adresse werden angezeigt.
  15. Schritt 15: Ändere den Status zu In Bearbeitung und danach zu Abgeschlossen. Speichere jede Änderung.
    💡 Warum? Der Status bildet den Arbeitsweg ab: angenommen, bearbeitet und schließlich erledigt.
    👀 Das solltest du sehen: Nach jedem Speichern zeigt die Bestellung den neu gewählten Status.
  16. Schritt 16: Teste abschließend die Seiten Shop, Produkt, Warenkorb, Kasse und Mein Konto in der Mobilansicht.
    💡 Warum? Der komplette Kaufweg muss auch auf einem Smartphone bedienbar bleiben.
    👀 Das solltest du sehen: Keine Seite ist seitlich abgeschnitten; Schaltflächen und Felder sind gut erreichbar.
🔐 Datenschutz im Lab: Auch eine lokale Übungsseite ist kein Platz für echte Adressen, Passwörter oder Zahlungsdaten. Arbeite nur mit erfundenen Testdaten.
⚠️ Typischer Fehler: Wenn die Kasse nicht weitergeht, lies die rote Fehlermeldung. Meist fehlt ein Pflichtfeld, eine Versandmethode oder eine aktivierte Zahlungsart.

🔎 Selbstkontrolle

  • ☐ Test-Zahlungsart aktiv.
  • ☐ Versandzone Deutschland vorhanden.
  • ☐ Einfaches und variables Produkt im Warenkorb getestet.
  • ☐ Testbestellung abgeschlossen.
  • ☐ Bestellstatus im Dashboard geprüft.
✅ Fertig, wenn: Du jeden Prüfschritt dieser Lektion erfüllt hast und dein Ergebnis mit dem Muster des Anleiters übereinstimmt.
🛑 Stopp-Regel: Nicht auf eigene Faust ein anderes Theme, Template oder einen anderen Seiteneditor installieren. Melde dich, bevor du vom gemeinsamen Kursweg abweichst.